Der Zeitpunkt kommt früh
Viele Lehrbetriebe vergeben ihre Lehrstellen rund ein Jahr im Voraus. Wer im Sommer nach dem 3. Oberstufenjahr starten will, bewirbt sich also schon im Verlauf des zweiten Oberstufenjahres oder im Sommer davor. Das heisst: Die Entscheidung fällt mit vierzehn oder fünfzehn Jahren, in einem Alter, in dem sich vieles noch bewegt.
Genau deshalb lohnt es sich, früh anzufangen. Ein guter Moment ist das Ende des ersten Oberstufenjahres, ganz besonders das zweite. Dann bleibt genug Zeit zum Schnuppern, und die Bewerbungen entstehen nicht unter Druck.
Was wir machen und was nicht
Wir sprechen mit Dir. Wir setzen dich nicht einfach vor einen Test. Statt Fragebogen anzukreuzen, schauen wir uns an, welche Begabungen, Talente und Wesensmerkmale bei dir tatsächlich vorhanden sind, mit der Psychophysiognomik, der Lehre vom Ausdruck des Menschen. Daraus ergeben sich konkrete Berufsfelder, in denen du mit deinen Stärken arbeiten kannst.
Am Ende weisst du, welche Richtungen zu dir passen, welche Berufe du dir genauer ansehen solltest und wo sich Schnuppern lohnt. Alles Wichtige bekommst du hinterher schriftlich, damit du es zu Hause in Ruhe nochmals lesen und überdenken kannst.
«Ich habe keine Ahnung, was ich will»
Das hören wir oft. Das ist aber kein Problem. Du musst nichts mitbringen. Wenn du möchtest, bring deine Zeugnisse mit. Wenn du bereits Ideen hast, umso besser: Dann prüfen wir gemeinsam, ob sie zu dem passen, was wir sehen.
Ebenso häufig ist der umgekehrte Fall: zu viele Ideen. Auch dann hilft es, wenn jemand von aussen sagt, wo deine Stärken wirklich liegen.
Vielfach hilft die Beraterin auch dabei, die passenden beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten nach einer Erstausbildung oder einem Studium zu ermitteln.
Eltern dürfen mit
Nach unserer Erfahrung ist es von Vorteil, wenn dich mindestens ein Elternteil oder eine andere vertraute Person begleitet. Es ist keine Bedingung, aber weil ihr danach gemeinsam entscheidet, hilft es, wenn alle dasselbe gehört haben.